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Fünf Bands blasen auf der „Dark Shadows Night“ zum Angriff auf die Gehörgänge

Geiselwind (Tle). Es ist kein gewöhnliches Metal-Konzert in der Music Hall in Geiselwind. Die „Dark Shadows Night“ am Freitag, 12. März, 20 Uhr, wird diesmal nicht von der Familie Strohofer organisiert, sondern durch einen jungen Mainbernheimer: Johannes Zäh, in Szene-Kreisen auch als „DJ Zykloop“ aus dem Ochsenfurter Postkeller bekannt, zeigt sich für die metallische Nacht verantwortlich. Der leidenschaftliche Metal-Fan konnte die Strohofers überzeugen, einen Abend nach seinem Gusto für alle Fans der härteren Gangart zu gestalten. So steht hinter der Theke an diesem Abend das bewährte Team aus der Music Hall mit allen Specials von Bar und Ausschank. Auf der Bühne findet dann ein Stelldichein der nationalen Superbands statt.
Allen voran „Disbelief“ aus Dieburg bei Darmstadt, die bereits seit 1990 in schwermetallischen Gewässern über die Lande schippern. Die Band hat sich in 20 Jahren einen hervorragenden Namen im Death Metal-Bereich gemacht und werden an diesem Abend das Konzert mit ihrem brutalen und melancholischen Sounds versüßen.
Möglich gemacht wurde der Auftritt von „Disbelief“ nicht zuletzt durch Alexander Hagenauer, ebenfalls wie der Veranstalter gebürtiger Mainbernheimer, der bei den Hessen kürzlich ausgeholfen hat und an diesem Abend mit seiner eigenen Band „Soul Demise“ auf der Bühne steht. Die oberpfälzer Death-Metal-Band hat sich ganz dem klassischen Göteborg-Sound verschrieben und ist zurzeit wieder im Studio, um den Nachfolger des letzten Langeisens „Acts of Hate“ zu verfeinern. Alexander, als Gründungsmitglied der Kitzinger Kult-Band „Eternal Sadness“ wohl noch vielen Metal-Fans ein Begriff, wird dann auch an diesem Abend auf zwei Hochzeiten tanzen und sowohl bei „Disbelief“ als auch bei seinen Jungs von „Soul Demise“ die Langaxt schwingen.


Die Band "Soul Demise" mit dem Mainbernheimer Alex Hagenauer (Zweiter von links) freut sich auf ihren Auftritt in Geiselwind.

Ebenfalls mit auf dem Programm stehen „alte Bekannte“, die bei vielen älteren Metal-Fans der legendären „Shadows of Tragedy“-Festivals in Mainbernheim sicher noch in Erinnerung sind: Die Aaardvarks Bonn stehen nun seit ihrer Gründung im Jahre 1992 durch Guido Meyer de Voltaire und seinen Bruder Andreas kontinuierlich auf den Bühnen der metallischen Welt.
In ihren Kompositionen finden sich die Einflüsse des Thrash, Death und Heavy Metals des vergangenen Millenniums in all seinen zahlreichen Spielarten. Kraft, Aggression und Melodie werden zu einem harmonischen Gesamtkonzept verknüpft, welches ein weitgefächertes Auditorium zu fesseln vermag.
Neben diesen drei hochkarätigen Gruppen, die einen weiten Weg nach Geiselwind auf sich nehmen, stehen sogar noch zwei lokale Vertreter des härteren Genres auf dem Spielplan: Sowohl „Ignorance“ als auch „Schistosoma“ sollten den Freunden des Metal-Genres keine Unbekannten mehr sein.
Weitere Informationen zu dem Festival gibt’s auf

www.darkshadowsnight.de

Quelle:PartyUP.de